*16.10.1888 in New
York,  27.11.1953
in Boston
Mit seinen Theaterstücken wurde EUGENE ONEILL zum eigentlichen
Begründer des modernen amerikanischen Dramas. In seinen Stücken,
die von einem pessimistischen Weltbild geprägt sind, spiegeln sich
die vergeblichen Versuche der Menschen wider, Rettung vor Entfremdung und
Selbstzerstörung zu finden.
In seinem umfangreichen Werk verarbeitete ONEILL auch autobiografisches
Material. In Long Day's Journey into Night (1955,
dt. Eines langen Tages Reise in die Nacht), das
die Erlebnisse seiner Kindheit aufgreift, zeigt O'NEILL die Abhängigkeitsstrukturen
innerhalb einer zerrütteten Familie.
ONEILL hatte während seiner Kindheit ein unruhiges Wanderleben
geführt, da sein Vater ein bekannter Schauspieler war. Durch einen
längeren Aufenthalt in einem Lungensanatorium zur Ruhe gezwungen, kam
ONEILL zum Schreiben seiner ersten Dramen. ONEILL erhielt zweimal
den Pulitzerpreis und 1936 den Nobelpreis für Literatur.
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