Im Viktorianischen
Zeitalter erreichte Großbritannien den Höhepunkt
seiner Weltmachtstellung. Gestützt
auf seine Seeherrschaft und seine weltweit zur Verfügung stehenden
Exportmärkte, wurde die britische Nation zur bedeutendsten Handelsmacht
der Welt. Die wirtschaftliche Vorrangstellung beruhte auch auf einem technologischen
Vorsprung gegenüber anderen Ländern.
In diese Zeit fielen auch die großen kolonialen
Eroberungen Großbritanniens in Afrika und Südostasien,
wo vor allem Indien von herausragender
Bedeutung für das weltumspannende Empire wurde. Um die Jahrhundertwende
war Großbritannien zur größten See- und Kolonialmacht aufgestiegen.
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